Modelle · lokal (eigene GPU) · geprüft 2026-08-08

TRELLIS

Microsoft Research · MIT

Aus einem Foto wird ein dreidimensionales Objekt. Läuft bei uns als eigener Dienst auf der Grafikkarte — und war der Anlass für einen unangenehmen Fund in der eigenen Infrastruktur.

Anbieter
Microsoft Research
Tier
lokal (eigene GPU)
Lizenz
MIT
Gewichte
offen (self-hostbar)
Selbst betrieben
ja
Modalitäten
3D erzeugen
Unsere Sicht

Einschätzung

  • TRELLIS erzeugt aus einem einzelnen Bild ein 3D-Gitter samt Textur, das sich als GLB-Datei weiterverwenden lässt. Die Lizenz ist MIT, also so unbeschränkt wie es geht.
  • Ein Auftrag belegt die Karte je nach Motiv fünf bis zwanzig Minuten, und wir haben genau eine. Der Dienst nimmt deshalb einen Auftrag nach dem anderen an; alles andere wartet.
  • Der ehrliche Teil betrifft nicht das Modell, sondern uns. Der Dienst lief bei seiner Bestandsaufnahme im Juli **ohne jede Anmeldung** — jeder, der die Adresse kannte, konnte Aufträge auf unserer Karte einreihen. Aufgefallen ist er nur, weil er in keiner unserer Registraturen stand und deshalb auch von keiner Prüfung erfasst wurde. Der Zugang ist inzwischen geschlossen und der Dienst eingetragen. Die Lehre steht seither über der Technik: Was nicht in der Registratur steht, wird nicht geprüft.
Stärken
  • MIT-Lizenz, vollständig self-hostbar.
  • Ein Foto genügt als Eingabe — keine Aufnahme aus mehreren Winkeln nötig.
Grenzen
  • Fünf bis zwanzig Minuten je Auftrag auf einer RTX 3090, und die Karte ist derweil belegt.
  • Von uns nicht gegen ein Prüfset gemessen — es gibt keine Zahl zur Qualität der Gitter.
Im Verein

Wo wir es einsetzen

  • Bild-zu-3D-Dienst auf der GPU-Box.
Notizen

Welche Dienste sonst noch auf derselben Karte um Platz konkurrieren, steht unter Infrastruktur.

Ein Steckbrief sagt, was ein Modell ist. Welches Modell eine konkrete Aufgabe gewinnt, entscheiden wir nicht aus dem Bauch, sondern messen es — Qualität gegen Kosten, pro Operation.