sagenwelt
Mythen, Bräuche und Weltbilder der alten Welten — Ägypten, Griechenland, Rom — Welt für Welt geschrieben und Thema für Thema nebeneinandergelegt. Jede Angabe mit Quelle und Stelle.
Nachlesen, was Menschen geglaubt haben — und dieselbe Frage in jeder Überlieferung nebeneinander sehen, ohne dass eine als das Original gilt.
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Ein Mythos hat Fassungen, kein Original. Wer eine auswählt, sieht sicherer aus, als er ist — hier stehen Hesiod und Homer nebeneinander, mit Stelle.
Wikidata kennt über tausend Gottheiten allein für Griechenland, Rom und Ägypten. Eine Seite je Eintrag wäre ein Inventar aus drei Zeilen — genau das, was ortspur im August gelöscht hat. Deshalb liefert Wikidata hier nur das Register und die Verwandtschaft; jede Seite, die es gibt, ist geschrieben und Stelle für Stelle belegt.
Und der Vergleich steht nicht in den Daten: von 327 griechischen Gestalten tragen 49 einen Verweis auf ihr römisches Gegenstück. Die Flut, die Schöpfung, das Totengericht lassen sich nicht abfragen. Die Thema-Seiten sind deshalb geschrieben — jede Fassung gleichrangig, wie die Sprichwort-Familien bei redequell.
Vier Sorten Seite: eine Welt (der Überlieferungsraum in Abschnitten), eine Gestalt (Gott, Held, Wesen mit Verwandtschaft aus dem Bestand), ein Thema (die Vergleichsfrage) und ein Brauch — was über den Ursprung erzählt wird, neben dem, was belegt ist.
sagenwelt erzählt Welt für Welt, was Menschen geglaubt haben: Wie bei Hesiod das Chaos zuerst wird, statt gemacht zu werden; wie in Heliopolis Atum auf einem Hügel im Urwasser steht und Schu und Tefnut aus sich hervorbringt; wie Achilleus lieber Tagelöhner wäre als König der Toten, während ein Ägypter den Tod als Heimkehr nach langer Gefangenschaft beschreibt.
Unter jeder Gestalt steht ihre Verwandtschaft aus Wikidata — mit der Gegenzahl: Zeus hat dort 156 Kinder, 38 davon Gottheiten des Registers, der Rest Heroen und Menschen. Die Zahl misst, was eingetragen ist, nicht was zählt.
Wo sie läuft
- Web
- PWA
- iOS
- iPadOS
- macOS
- Android
- watchOS
- Selbst hosten
Erreichbar unter: sagenwelt.mana.how
Was sie kostet
| Aktion | Kosten |
|---|---|
| Alles — lesen, blättern, nachschlagen | 0 |
Feste Mana-Preise je Aktion. Verfällt nie. Mehr zum Mana-Versprechen →
Was sie für den Verein verkörpert
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OffenheitCode, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
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LanglebigkeitBewährte Stacks, klare Service-Grenzen, gute Doku.
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EigenbetriebEigene Infrastruktur, quelloffener Stack, keine SaaS-Abhängigkeit.
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UnabhängigkeitSchweizer Verein, keine Investoren, kein Werbekunde.
Was läuft, was nicht
Phase: Beta — BETA — live auf sagenwelt.mana.how: drei Welten, drei Gestalten, ein Thema, ein Brauch; Register mit 1.127 Gestalten .
- Läuft auf der Hausadresse: sagenwelt.com ist vergeben, sagenwelt.org ist frei, .ch wird bei SWITCH gerade gelöscht.
- Das Zeichen ist ein Platzhalter. Die Findung ist ein eigener Lauf.
- Thema- und Brauch-Seiten gibt es noch nicht; die Fläche zählt sie mit null, statt sie zu versprechen.
- Lebende Religionen bekommen vorerst keine eigene Welt-Seite — auf Thema-Seiten stehen ihre Fassungen mit derselben Quellenpflicht.
Eigenbetrieb & Code
- Hosting
- Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
- Lizenz
- Quelloffen — Details im Repo.
- Transparenz
- Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.
sagenwelt ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.