Apps · Live · LIVE — 156 Seiten, neun Typenseiten mit je fünf Lesarten

neunwerk

Das Enneagramm, nachgeschlagen: neun Zahlen, fünf Quellen, 45 verschiedene Namen — und bei jeder Beschreibung steht, aus welchem Buch sie stammt.

Die Fähigkeit, die sie dir gibt

Selbst sehen, wer was über einen Typ behauptet hat — statt einer Beschreibung glauben zu müssen, die niemand ausweist.

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Worauf wir wetten

Über die Zahlen sind sich alle Quellen einig, über die Namen ist sich niemand einig. Wer beides nebeneinanderstellt, erklärt das Enneagramm besser als jede einzelne Fassung.

Wer „Enneagramm Typ 4" sucht, bekommt eine Beschreibung, als wäre sie die überlieferte. Tatsächlich stammen die gängigen Beschreibungen aus fünf Quellen zwischen 1970 und 1991, und sie sagen Verschiedenes: dieselbe Zahl heisst bei Riso „Der Individualist", bei Palmer „Der tragische Romantiker", bei Rohr und Ebert steht darüber das Wort „Neid", und Ichazo nannte sie „Melancholie". Das sind nicht vier Namen für eine Sache — eine Eigenschaft, eine Diagnose und eine Sünde sind drei verschiedene Dinge.

neunwerk stellt sie deshalb nebeneinander, jede mit Werk, Jahr, Verlag und Katalogkennung. Die Überschrift einer Typenseite ist die Zahl, nicht der Name: „Die Vier". Dazu kommt, was ein Bibliothekskatalog hergibt — 464 Titel der Deutschen Nationalbibliothek seit 1989, ihre Sachgruppen, ihre Verfasser — und was das Feld kostet, mit Belegtheitsgrad je Preisangabe.

Die Selbsteinschätzung nennt am Ende keinen Typ. Sie nennt die veröffentlichten Beschreibungen, denen die eigenen Antworten am nächsten kommen — und macht damit erlebbar, was sonst behauptet werden müsste: dass dieselbe Person bei einem Autor die eine Zahl trifft und bei einem anderen eine andere.

Was sie tut

neunwerk ist ein Nachschlagewerk zum Enneagramm, das nicht sagt, welcher Typ jemand ist — sondern wer wann was behauptet hat. Neun Typenseiten stellen je fünf veröffentlichte Lesarten nebeneinander, von Ichazos Ego-Fixierungen (1970) über Naranjo und die christliche Lesart von Rohr und Ebert bis zu Riso und Palmer. Jede trägt ihr Werk mit Jahr, Verlag und Kennung im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.

Dazu kommt die Rezeptionsgeschichte aus zwei Bibliothekskatalogen, die Menschen, die das System gebaut haben, der Rechtsstreit um die Frage, wem die neun Typen gehören — und ein Marktteil, der Tests und Ausbildungen mit belegten Preisen zeigt. Kein Konto, keine Werbung, keine Weiterleitung, an der jemand verdient, und nichts zu kaufen.

Plattformen

Wo sie läuft

  • Web
  • PWA
  • iOS
  • iPadOS
  • macOS
  • Android
  • watchOS
  • Selbst hosten
Mana-Kosten

Was sie kostet

Aktion Kosten
Alles — nachschlagen, vergleichen, Selbsteinschätzung 0

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Grundsätze

Was sie für den Verein verkörpert

  • Offenheit
    Code, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
  • Langlebigkeit
    Bewährte Stacks, klare Service-Grenzen, gute Doku.
  • Eigenbetrieb
    Eigene Infrastruktur, quelloffener Stack, keine SaaS-Abhängigkeit.
  • Unabhängigkeit
    Schweizer Verein, keine Investoren, kein Werbekunde.
Stand

Was läuft, was nicht

Phase: Live — LIVE — 156 Seiten, neun Typenseiten mit je fünf Lesarten .

Aktuell keine bekannten offenen Punkte. Wenn dir einer auffällt: mitwirken.

Quellen

Eigenbetrieb & Code

Hosting
Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
Lizenz
Quelloffen — Details im Repo.
Transparenz
Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.

neunwerk ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.