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kolorit

Aus einer Farbe ein ganzes Farbsystem — zwölf Werte, hell und dunkel, jeder Kontrast geprüft. Ohne Konto.

Die Fähigkeit, die sie dir gibt

Farben wählen, ohne Farbtheorie gelernt zu haben — und trotzdem etwas Lesbares bekommen.

Eine digitale Fähigkeit in deiner Hand — getragen von einem gemeinnützigen Verein, nachhaltig und zum Selbstkostenpreis, ohne Werbung und ohne Investoren-Logik. Warum das der Kern ist →

Worauf wir wetten

Ein Farbwerkzeug, das bei fünf Feldern aufhört, lässt die eigentliche Arbeit beim Nutzer.

Die gängigen Farbwerkzeuge werfen fünf schöne Rechtecke aus und hören dort auf. Was danach kommt — Abstufungen, Zustandsfarben, ein Dunkelmodus, und die Frage, ob auf diesen Farben überhaupt jemand Text lesen kann — bleibt liegen. Genau da fängt kolorit an.

Aus einer Farbe, einem Bild oder einer fertigen Palette entsteht ein vollständiges Farbsystem. Die Farben werden dabei nicht nur gemessen, sondern verschoben, bis jeder Kontrast stimmt. Und jede Farbe sagt, warum sie dort steht.

Gerechnet wird auf deinem Gerät. Es gibt kein Konto, keinen Upload und keinen Server, der mitliest.

Was sie tut

kolorit ist eine Farbwerkbank. Oben ein Palettenstreifen: Leertaste würfelt weiter, ein Schloss hält fest, was bleiben soll. Gewürfelt wird nach einer Harmonieregel, nicht blind — und die Helligkeiten werden so gestreut, dass die Farben zusammen brauchbar sind und nicht bloss nebeneinander gut aussehen.

Darunter wird aus einer davon ein ganzes System: zwölf Werte für Hintergrund, Text, Flächen, Rahmen, Akzent und die drei Zustände Fehler, Erfolg und Warnung — je einmal hell und einmal dunkel. Jede dieser Farben wird gegen die Nachbarfarbe geprüft, gegen die es im Betrieb wirklich steht, und so lange verschoben, bis der Kontrast reicht. Geprüft wird gegen beide gültigen Massstäbe, den klassischen und den neueren, der Schriftgrösse und Strichstärke berücksichtigt.

Zu jeder Farbe steht, warum sie dort ist: von welchem Wert sie kam, wohin sie gerückt wurde und welche Regel das verlangt hat. Daneben lässt sich die Oberfläche so ansehen, wie eine Person mit Rot-, Grün- oder Blauschwäche sie sieht.

Am Ende steht eine Datei: CSS-Variablen, eine Tailwind-Konfiguration, Design-Tokens oder eine Palette für GIMP, Krita und Aseprite.

Plattformen

Wo sie läuft

  • Web
  • PWA
  • iOS
  • iPadOS
  • macOS
  • Android
  • watchOS
  • Selbst hosten

Erreichbar unter: kolorit.mana.how

Mana-Kosten

Was sie kostet

Aktion Kosten
Paletten würfeln, Farbsystem bauen, prüfen, ausgeben 0

Feste Mana-Preise je Aktion. Verfällt nie. Mehr zum Mana-Versprechen →

Grundsätze

Was sie für den Verein verkörpert

  • Unabhängigkeit
    Schweizer Verein, keine Investoren, kein Werbekunde.
  • Datensouveränität
    Verwahrer statt Eigentümer — Export und Löschung jederzeit.
  • Offenheit
    Code, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
  • Achtsamkeit
    Keine Notification-Köder, keine Engagement-Tricks.
Stand

Was läuft, was nicht

Phase: Beta — Web LIVE .

Offene Punkte
  • Ein gebautes Farbsystem lässt sich nicht speichern und nicht als Link weitergeben.
  • Kein eigenes Zeichen — das Icon hält nur den Platz.
  • Adobe-Austauschformat (.ase) fehlt als Ausgabe.
  • Die Sammlung umfasst 30 eigene Paletten; ein Weg, eigene dauerhaft abzulegen, fehlt.
Quellen

Eigenbetrieb & Code

Hosting
Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
Lizenz
Quelloffen — Details im Repo.
Transparenz
Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.

kolorit ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.