arch
Texte über Architektur und Baukultur — und eine Werkstatt, die Wandaufbauten wirklich durchrechnet statt Kennzahlen zu behaupten.
Verstehen, was eine Wand tut — ohne Fachbüro und ohne Bauteilkatalog.
Eine digitale Fähigkeit in deiner Hand — getragen von einem gemeinnützigen Verein, nachhaltig und zum Selbstkostenpreis, ohne Werbung und ohne Investoren-Logik. Warum das der Kern ist →
Eine Kennzahl, die im Text steht, veraltet. Eine, die aus dem Schichtstapel fällt, kann nicht falsch dastehen, ohne dass alle Seiten es mitmachen.
Bauphysik ist rechenbar, wird aber meistens erzählt: U-Werte stehen als Zahl im Fließtext, und wer den Stoffwert ändert, müsste jede Seite von Hand nachziehen. Genau das passiert nie — deshalb stehen in vielen Ratgebern Werte, die niemand mehr nachrechnen kann.
arch dreht das um. In den Texten steht keine einzige Kennzahl; alles fällt aus dem Baustoff-Katalog und dem Schichtstapel. Ändert sich ein Stoffwert, ändern sich alle Seiten in einem Durchgang mit. Und weil eine falsche Rechnung sich nirgends von selbst meldet, ist der Selbsttest das Deploy-Gate: Er kalibriert gegen eine unabhängig veröffentlichte Machbarkeitsstudie und muss deren Wandaufbauten auf die dritte Nachkommastelle reproduzieren.
arch hat zwei Hälften. Die eine sind Texte über Architektur, Baukultur und die gebaute Welt: redaktionelle Essays mit Quellenangabe, geschrieben als Markdown im Repo.
Die andere ist gerechnet. Die Wandwerkstatt legt Schichten übereinander und zeichnet den Wandschnitt samt Taupunktbild; der Bauweisen-Vergleich stellt zwanzig Aufbauten nebeneinander. Grundlage ist ein einziger Baustoff-Katalog mit Wärmeleitfähigkeit, Dichte, Wärmekapazität, Dampfbremswert, Preis und CO₂ — die Rechnungen folgen EN ISO 6946, 13788 und 13786.
Gerechnet wird beim Bauen und im Browser, nie auf einem Server. Die Seite ist
statisch: keine Datenbank, kein Container, kein Konto. Was auf /methode/ steht,
schreibt der Selbsttest selbst — er läuft vor jedem Build und hält das Deploy an,
wenn eine Zahl nicht mehr stimmt.
Wo sie läuft
- Web
- PWA
- iOS
- iPadOS
- macOS
- Android
- watchOS
- Selbst hosten
Erreichbar unter: arch.mana.how
Was sie kostet
| Aktion | Kosten |
|---|---|
| Alles — lesen und rechnen | 0 |
1 Mana = 1 Cent, fest. Verfällt nie. Mehr zum Mana-Versprechen →
Was sie für den Verein verkörpert
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OffenheitCode, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
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LanglebigkeitBewährte Stacks, klare Service-Grenzen, gute Doku.
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EigenbetriebEigene Infrastruktur, quelloffener Stack, keine SaaS-Abhängigkeit.
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UnabhängigkeitSchweizer Verein, keine Investoren, kein Werbekunde.
Was läuft, was nicht
Phase: Live — LIVE — Texte und Wandwerkstatt, statisch gebaut .
- Die Startseite liefert kein <h1> — die Überschriftenhierarchie beginnt bei <h2> (gemessen 2026-08-04).
Eigenbetrieb & Code
- Hosting
- Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
- Lizenz
- Quelloffen — Details im Repo.
- Transparenz
- Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.
arch ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.